Die Moststraße

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Wie ein riesiger Garten präsentiert sich jener Teil des niederösterreichischen Mostviertels, in dem sich die Menschen ganz und gar dem vergorenen Birnensaft verschrieben haben. Auf einigen hunderttausend knorrigen Bäumen – im größten geschlossenen Obstbaumgebiet Europas – wachsen die edlen Früchte, begünstigt vom milden Klima südlich der Donau.

Es ist eine wundervolle Gegend für Jene, die sich gerne exquisiten regionalen Genüssen hingeben. Denn aus den Birnen stellen die Mostviertler exzellente, meist sortenreine Moste her. Diese fruchtig feine Spezialität gibt es nirgendwo sonst in Europa in einer solchen Qualität und Bandbreite zu verkosten. Im Sortiment finden sich auch zahlreiche Fruchtsaft-Kompositionen und edle Brände.

Verkostungsplätze locken in reicher Zahl: Gemütliche Moststraße-Wirtshäuser und urige Moststraße-Heurige liegen direkt am Weg. Vieles gibt es ab Hof zu kaufen. Und wer länger an der Moststraße verweilen möchte, bezieht Quartier bei einem Gastgeber mit Genießerzimmer oder in einem für das Mostviertel typischen Vierkant-Bauernhof.

Im Westen des Mostviertels, dort, wo sich die 200 km lange Moststraße über sanfte Hügel schlängelt, liegt das „Land der Mostbirnen“. Die Mostviertler Mostbirnen gedeihen zum großen Teil auf hochstämmigen Bäumen, die inmitten von Streuobstwiesen stehen. Sie prägen seit Jahrhunderten die Landschaft und das Leben im milden Mostviertel.